AGB (Allgemeinen
Geschäftsbedingungen)
Hamburg, den 01.01.2006
MBE-Service (im
folgenden Provider genannt) stellt dem Kunden die bestellten
Internetdienstleistungen mit allen enthaltenen
Leistungsbestandteilen sowie eventuell beauftragten Zusatzleistungen
ausschließlich zu den nachfolgenden Bedingungen zur Verfügung. Die
Leistungen werden durch den Provider selbst oder einem damit
beauftragtem Erfüllungsgehilfen erbracht. Die AGB sind im Internet
unter www.mbe-service.de jederzeit frei abrufbar und werden bei
erstmaliger Inbetriebnahme erneut zur Kenntnis gebracht. Der Kunde
erkennt die AGB des Providers mit der Bestellung an.
1. Abschluss eines
Vertrages
Ein Vertrag über die
Nutzung von Diensten bei dem Provider kommt mit der Bestätigung der
über das Bestellformular bestellten Leistung zustande.
2. Leistungsumfang
Der Leistungsumfang
ergibt sich aus der im Bestellformular beschriebenen Leistung. Der
Provider behält sich eine Änderung seiner Preise vor, sofern dies
durch veränderte Marktbedingungen notwendig ist. Preisänderungen
werden mit einer Vorlaufzeit von zwei Wochen angekündigt. Ist der
Kunde nicht mit der Änderung einverstanden, steht ihm das Recht der
Vertragskündigung mit einer Frist von drei Monaten zum Jahresende zu.
3. Vertragslaufzeit
und Kündigung von Speicherplatz
Die Vertragslaufzeit
bei Speicherplatz beträgt ein Jahr und kann mit einer Frist von
drei Monaten zum Jahresende von beiden Vertragspartnern gekündigt
werden. Sofern keine Kündigung ausgesprochen wird, verlängert sich
der Vertrag automatisch um einen weiteres Jahr. Bei einer
Vertragskündigung hat der Provider das ausdrückliche Recht, alle vom
Kunden auf den Rechner des Providers übertragenen Daten vorbehaltlos
zu löschen. Die Kündigung muss in schriftlicher Form erfolgen.
4. Vertragslaufzeit
und Kündigung eines Server
Die Vertragslaufzeit
eines eigenen Servers beträgt ein Jahr und kann mit einer Frist von
einem Monat zum Ende der jeweiligen Nutzungsperiode von beiden
Vertragspartnern gekündigt werden. Sofern keine Kündigung
ausgesprochen wird, verlängert sich der Vertrag automatisch um einen
weiteres Jahr. Bei einer Vertragskündigung hat der Provider das
ausdrückliche Recht, alle vom Kunden auf den Rechner des Providers
übertragenen Daten vorbehaltlos zu löschen. Die Kündigung muss in
schriftlicher Form erfolgen.
5. Transfervolumen
für Speicherplatz
In den Speicherplatz
Angeboten ist ein bestimmtes monatliches Transfervolumen (Traffic)
enthalten, dieses beträgt, falls nichts anderes vereinbart wurde 500
Megabyte. Wird dieses monatliche Transfervolumen überschritten so
ist der Provider berechtigt, das zusätzliche Transfervolumen gemäß
Preisliste in Rechnung zu stellen.
6. Transfervolumen
für Server
In den Server
Angeboten ist ein bestimmtes monatliches Transfervolumen (Traffic)
enthalten, dieses beträgt, falls nichts anderes vereinbart wurde 1
Gigabyte. Wird dieses monatliche Transfervolumen überschritten so
ist der Provider berechtigt, dieses zusätzliche Transfervolumen
gemäß Preisliste in Rechnung zu stellen.
7. Beantragung und
Kündigung einer Domain
Vertragsgegenstand
ist die Beantragung von Domainnamen im Namen des Kunden beim
zuständigen NIC. Die Domain wir auf den Namen des Kunden (ADMIN-C)
registriert. Der Provider wird, wie üblich als TECH-C bzw. ZONE-C
eingetragen. Mit der Beantragung einer Domain erkennt der Kunde die
Richtlinien der jeweiligen Vergabestelle an.
Der Provider erteilt per Telefon oder Internet grundsätzlich nur
unverbindlich Auskunft über die Verfügbarkeit einer Domain. Zwischen
Auskunft und Anmeldung kann eine Vergabe an eine Dritte Partei durch
die zuständige Vergabestelle erfolgen, ohne dass der Provider
hierauf Einfluss nimmt oder davon Kenntnis erlangt.
Die Kündigungsfrist für eine Domain beträgt
drei Monate zum Ende der
jeweiligen Nutzungsperiode. Sofern keine Kündigung ausgesprochen
wird, verlängert sich der Vertrag automatisch um eine weitere
Periode. Die Kündigung muss in schriftlicher Form erfolgen.
Eine Domain kann jederzeit zu einem neuen Provider übertragen
werden. Der Provider kann aber Übernahme-Anträgen anderer Provider
nur dann zustimmen, wenn eine schriftliche Vollmacht des
Domaininhabers (ADMIN-C) vorliegt. Hierfür gilt eine Gebühr von €
(Euro) 29,00 inkl. der aktuell gültigen Mehrwertsteuer als vereinbart.
Es besteht die Möglichkeit, vorhandene Domains, die zurzeit von
einem anderen Anbieter betreut werden, zukünftig als Bestandteil des
Vertragsverhältnisses von dem Provider betreuen zu lassen. Dem
Kunden ist bekannt, dass zur erfolgreichen Ummeldung eine Freigabe
des bisher die Domain betreuenden Anbieters erforderlich ist. Der
Provider wird daher in angemessenem Umfang auch mehrfach versuchen,
die Ummeldung erfolgreich durchzuführen. Ab dem zweiten Versuch
werden hierfür Gebühren erhoben. Der Provider kann jedoch bei
ausbleibender Freigabe des dritten Anbieters keine Gewähr für die
erfolgreiche Ummeldung übernehmen. Sollte für die Ummeldung ein
Entgelt vereinbart worden sein, so ist der Kunde auch bei Ausbleiben
dieser Freigabe gegenüber dem Provider hierfür leistungspflichtig.
Eine erfolgreich umgemeldete Domain wird im Verhältnis zwischen dem
Provider und dem Kunden ansonsten wie eine neu registrierte Domain
gemäß den hier getroffenen Regelungen behandelt.
8. Sonderregelungen
für Wiederverkäufer von Internet-Präsenzen
Der Provider ist
bereit, auf der Grundlage dieser Geschäftsbedingungen
Internet-Dienste und mit diesen verbundene Domains zu betreuen, an
denen die Nutzungsberechtigung nicht dem Kunden selbst, sondern
dessen Vertragspartnern (Endkunden) zusteht.
Der Kunde bleibt in diesen Fällen alleiniger Vertragspartner des
Providers. Der Kunde hat den Endkunden vertraglich im erforderlichen
Umfang auf die Regelungen des Bestellformulars und dieser
Geschäftsbedingungen sowie zur Mitwirkung zu verpflichten, soweit
nach diesem Vertrag und den Richtlinien der Vergabestelle für
Domains die Mitwirkung des Endkunden zur ordnungsgemäßen
Registrierung, Änderung oder Löschung einer Domain erforderlich ist.
Der Kunde ersetzt dem Provider alle Schäden und stellt den Provider
von allen Ansprüchen und sonstigen Beeinträchtigungen frei, die
daraus entstehen können, dass vorgenannte Regelungen nicht
eingehalten werden oder der Endkunde die Mitwirkungspflichten nicht
erfüllt.
In allen Fällen, in denen der Kunde dem Provider die Mitwirkung bei
der Abtretung oder Löschung einer Domain eines Kunden oder beim
Providerwechsel oder einer sonstigen Änderung der Domain eines
Endkunden verlangt, hat der Kunde sicherzustellen, dass die
betreffende Änderung im Verhältnis zum Endkunden rechtmäßig ist. Der
Provider kann die schriftliche Einwilligung des Endkunden verlangen.
Wirkt der Provider auf Weisung des Kunden an Änderungen einer Domain
mit, so ist der Kunde verpflichtet den Provider von allen
eventuellen Ansprüchen freizustellen, die der Endkunde im
Zusammenhang mit der Änderung gegen den Provider erhebt. Die
entsprechende Freistellungspflicht gilt auch in Fällen, in denen der
Provider Änderungen einer Domain eines Endkunden bewirkt, zu denen
der Provider gegenüber dem Kunden berechtigt ist (z. B. Löschung
einer Domain wegen Nichtzahlung der Vergütung).
Die Internet-Services des Providers beinhalten Leistungen (zum
Beispiel E-Mail-Adressen und Domainnamen), die eventuell getrennt
bzw. aufgeteilt vom Kunden an mehrere Parteien (Endverbraucher)
weiterverkauft werden können. Eine derartige Vermarktung von
Komplettlöschungen bedarf nicht zuletzt aus Gründen der
Rechtssicherheit der vorherigen Zustimmung des Providers.
9.
Verantwortlichkeit des Kunden für Inhalte und Domainnamen
Der Kunde ist für
alle von ihm, über seine Zugangskennung oder von Dritten über seinen
Internet-Dienst des Providers produzierten bzw. publizierten Inhalt
selbst verantwortlich. Eine generelle Überwachung oder Überprüfung
dieser Inhalte durch den Provider findet nicht statt.
Der Provider überprüft die Inhalte des Kunden ferner nicht
dahingehend, ob Ansprüche Dritter berechtigt oder unberechtigt
erhoben werden. Im Internet ist es insoweit üblich, dass bis zu
einer gerichtlichen Klärung Daten auf glaubhaftes Verlangen jedes
Dritten gesperrt werden (siehe auch die „Dispute Policy“ des
InterNic unter www.internic.net). Der Kunde erklärt sich daher
einverstanden, den Zugriff auf seine Inhalte in dem Fall zu sperren,
sofern Ansprüche Dritter glaubhaft erhoben werden.
Der Kunde versichert, dass nach seinem besten Wissen durch
Registrierung bzw. Konnektierung eines Domainnamens keine Rechte
Dritter verletzt werden. Der Kunde erkennt an, dass er für die Wahl
von Domainnamen allein verantwortlich ist. Für den Fall, dass Dritte
Rechte am Domainnamen glaubhaft geltend machen, behält sich der
Provider vor, den betreffenden Domainnamen bis zur
rechts-verbindlichen Klärung der Streitfrage zu sperren.
Der Kunde verpflichtet sich, für seine geschäftsmäßigen Angebote
Namen und Anschrift sowie bei Personenvereinigungen und Gruppen auch
Namen und Anschrift des Vertretungsberechtigten anzugeben
(gesetzliche Anforderung nach §6 TDG).
Der Kunde gewährleistet, dass die Inhalte nicht gegen geltendes
Recht verstoßen. Darüber hinaus ist das Hinterlegen von erotischen,
pornographischen, extremistischen oder gegen die guten Sitten
verstoßenden Inhalten im Rahmen des Internet-Services des Providers
nicht gestattet. Der Provider ist berechtigt, vorgenannte Inhalte
sofort ohne gesonderte Mitteilung zu sperren und zu löschen.
Verstößt der Kunde wesentlich oder trotz Abmahnung gegen diese
Bedingungen, ist der Provider berechtigt, das Vertragsverhältnis aus
wichtigem Grund fristlos zu kündigen.
Der Provider behält sich vor, Inhalte, die das
Regelbetriebsverhalten oder die Sicherheit des Servers
beeinträchtigen könnten, grundsätzlich zu sperren oder deren Betrieb
im Einzellfall zu unterbinden. Dies betrifft insbesondere
CGI-Programm-Module, PHP-Module, ASP-Komponenten und
ASP.NET-Komponenten, die nicht in der Programmbibliothek
bereitgehalten werden. Der Provider behält sich ebenfalls das Recht
vor, das Angebot des Kunden ohne Vorwarnung zu sperren, falls der
Kunde eigene Programme im Rahmen seines Angebots arbeiten lässt, die
das Regelbetriebsverhalten oder die Sicherheit des Servers
beeinträchtigen.
Dem Kunden ist bekannt dass für alle Teilnehmer im Übertragungsweg
des Internets in der Regel die Möglichkeit besteht, von in
Übermittlung befindlichen Daten ohne Berechtigung Kenntnis zu
erlangen. Dieses Risiko nimmt der Kunde in Kauf.
Sollte der Provider eine Sperrung vornehmen, ist der Kunde dennoch
gegenüber dem Provider leistungspflichtig. Der Kunde erklärt sich
mit sämtlichen Maßnahmen einverstanden, die der Provider zu treffen
hat, um vollziehbaren Anordnungen oder vollstreckbaren
Entscheidungen nachzukommen. Der Kunde hält dem Provider bezüglich
der Ziffern 2. bis 5. ferner von Forderungen Dritter, sämtlichen
entstehenden Kosten und nachteiligen Folgen frei.
Der Nutzer hat dem Provider unverzüglich eintretende Änderungen
vertragsrelevanter Angaben mitzuteilen. Hierzu gehören sowohl
Adress- und Telefonverbindungs- als auch Firmenbezogene Angaben.
10. Verfügbarkeit
der Dienste
Der Provider
garantiert eine Verfügbarkeit seiner Dienste zu 97% im
Monatsdurchschnitt. Hiervon ausgenommen sind Zeiten, in denen die
Dienste aufgrund von technischen oder sonstigen Problemen, die nicht
im Einflussbereich des Providers liegen z.B. höhere Gewalt,
Verschulden Dritter etc.
Wartungsarbeiten werden (soweit möglich) rechtzeitig, in der Regel
24 Stunden vorher, bekannt gegeben.
Überschreitet die Ausfallzeit die angegebenen Grenzwerte, so hat der
Kunde Anspruch auf eine Gutschrift. Die Gutschrift errechnet sich
prozentual aus der Ausfallzeit im Verhältnis zur monatlichen
Erreichbarkeit. Der Rechnungsbetrag wird um diesen Prozentsatz
gekürzt und gutgeschrieben.
11. Empfang und
Versand von E-Mails
Sollte dem Provider bekannt werden, dass der Kunde
E-Mails, unter Angabe seines Domainnamens rechtswidrig oder entgegen
allgemeiner anerkannter Regeln der Kommunikation im Internet,
verschickt, behält sich der Provider vor, den Service vorübergehend
oder dauerhaft zu sperren. Dies gilt ebenfalls für Übertragungen
(„Postings“) von werblichen oder rechtswidrigen Botschaften in
öffentliche Newsgroups des Internets, sowie Massenemails an
Adressanten, die den Adressanten nicht kennen („Spam“). Sollte der
Provider aus diesen Gründen eine Sperrung vornehmen, ist der Kunde
dennoch gegenüber dem Provider Leistungspflichtig.
Der Provider ist berechtigt, auf bereitgestellten POP3-Accounts
(Hauptadressen für E-Mails) eingegangene E-Mails zu löschen, nachdem
diese vom Kunden abgerufen wurden nachdem sie gemäß Kundenweisung
weitergeleitet wurden oder nachdem sie 60 Tage gespeichert wurden.
Für verloren gegangene E-Mails, bei denen das Verschulden nicht bei
dem Provider liegt, ist eine Haftung ausgeschlossen.
Der Kunde erklärt sich damit einverstanden, dass der Provider seine
E-Mail-Adresse im Internet-Dienst des Providers E-Mails zur
Information im zumutbaren Umfang versenden. Zur Unterscheidung
solcher E-Mails sind diese auf geeignete Weise gekennzeichnet.
12.
Datensicherheit, Online-Übertragungen
Soweit Daten an den
Provider - gleich in welcher Form - übermittelt werden, stellt der
Kunde Sicherheitskopien her. Die Server des Providers werden gemäß
Kundeninformationen regelmäßig und sorgfältig gesichert. Im Fall
eines dennoch eintretenden Datenverlustes wird der Kunde die
betreffenden Datenbestände nochmals unentgeltlich auf den Server von
dem Provider übertragen.
Diverse kundenspezifische Einstellungen des Internet-Services des
Providers werden online festgelegt. Die Übertragung solcher Daten
erfolgt auf Gefahr des Kunden über das Internet, ohne Gewähr durch
den Provider. Die Mitteilungen sind nach deren Eingang gültig und
werden von dem Provider bis zum Eingang neuer Daten per Internet als
verbindlich zur Leistungsdurchführung verwendet. Hierbei auftretende
Verzögerungen sind technisch bedingt und stellen keinen Mangel dar.
13.
Haftungsbeschränkung
Schadenersatzansprüche aus Unmöglichkeit der Leistung, positiver
Forderungsverletzung, Verschulden bei Vertragsschluss und
unerlaubter Handlung sind sowohl gegenüber dem Provider wie auch im
Verhältnis zu deren Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfen
ausgeschlossen, soweit nicht vorsätzliches oder grob fahrlässiges
Handeln vorliegt.
14.
Zahlungsbedingungen
Die Nutzung der
Internet-Dienste des Providers erfolgt zu den jeweiligen gültigen
Entgelten gemäß Kundeninformation. Der Kunde erhält zu jedem
Zahlungsvorgang eine elektronische Rechnung im PDF-Format. Eine
schriftliche Rechnung wird gegen € (Euro) 3,00 Bearbeitungsgebühren
inkl. Mehrwertsteuer auf Wunsch zugesandt.
Die Zahlung der Entgelte erfolgt, falls nicht anders vereinbar,
durch Überweisung oder Lastschrifteinzug bzw. Bankabbuchung. Der
Kunde ermächtigt den Provider schriftlich, anfallende Entgelte über
das jeweils gültige Konto einzuziehen. Die Ermächtigung erstreckt
sich auch auf nachträglich anfallende und variable Entgelte,
sonstige Kaufpreise sowie vom Kunden mitgeteilte neue
Bankverbindungen. Die Entgelte werden, wenn nicht anders vereinbart,
jährlich erhoben.
Der Kunde ist auch für Entgelte, die andere Personen befugt oder
unbefugt über seine Zugangskennung verursachen, verantwortlich, es
sei denn der Kunde hat dies nicht zu vertreten. Dem Kunden obliegt
der Nachweis, dass er dies nicht zu vertreten hat.
In diesem Zusammenhang verpflichtet sich der Kunde, das persönliche
Passwort zu seiner Zugangskennung sorgfältig und vor dem Zugriff
Dritter geschützt aufzubewahren sowie es vor Missbrauch und Verlust
zu schützen. Besteht für den Kunden der Verdacht, dass Dritte
unbefugt in den Besitz des Passwortes gelangt sein könnten, ist er
verpflichtet, den Provider unverzüglich zu informieren. Der Provider
wird seinerseits das Passwort unverzüglich ändern. Der Kunde stellt
den Provider von Kosten und Ansprüche Dritter frei, die durch die
Verletzung vorstehender Pflichten entstehen.
Kommt der Kunde mit der Bezahlung eines nicht unerheblichen Teils
der Vergütung oder mit einem Betrag, der dem jährlichen Entgelt
entspricht, in Verzug, kann der Provider das Vertragsverhältnis aus
wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Frist kündigen.
Ferner ist der Provider bei Zahlungsverzug berechtigt alle Zugänge
des Kunden - ohne Ankündigung - kostenpflichtig zu sperren. Eine
Aufhebung der Sperre erfolgt erst nach Ausgleich aller ausstehenden
Forderungen.
Die durch Zahlungsverzug dem Provider entstehenden Kosten werden dem
Kunden in Rechnung gestellt.
Gegen Forderungen des Providers kann der Kunde nur mit
unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Gegenansprüchen
aufrechnen.
Dem Kunden steht die Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrechts
oder Leistungsverweigerungsrecht nur wegen unbestrittener oder
rechtskräftig festgestellter Gegenansprüche zu.
Bei im Voraus bezahlten Entgelten besteht kein Rückforderungsrecht,
wenn der Kunde vor Ablauf dieses bezahlten Zeitraumes kündigt.
15. Gerichtstand
Gerichtsstand ist,
wenn der Kunde Vollkaufmann ist, bei allen sich aus dem
Vertragsverhältnis ergebenden Streitigkeiten, Hamburg.
16.
Schlussbestimmung
Mit erstmaligem
Zugriff auf einen Rechner des Providers gelten diese Bedingungen als
angenommen. Sollten einzelne Regelungen dieser Geschäftbedingungen
nicht den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen, treten die hierfür
vorgesehenen Bestimmungen in Kraft. Die nicht betroffenen Regelungen
bleiben hiervon unberührt.
Fehler und
Änderungen vorbehalten